Garten von A bis Z so natürlich wie möglich gestalten – vieles ist machbar

Roman Klasein

14. November 2025

Garten

Sich rundum in einer grünen Oase eingebettet zu fühlen und diese sogar mit den eigenen Händen geschaffen und kreiert zu haben. Das ist schon ein sehr schönes Gefühl und kann mit Recht auch eine Prise Stolz mit sich bringen. Den Garten kann man vom Scheitel bis zur Sohle durch und durch überaus natürlich gestalten, ohne dass man sich dabei zu weit aus dem Fenster lehnen müsste. Denn Fakt ist, dass desto weniger Kunststoff, Metalle und Co. innerhalb des Gartens eingesetzt werden und desto vielfältiger man Pflanzen nutzt, die sehr regional sind und vielleicht sogar auf alt bewährte Blumen- und Obstarten zurückgreift, umso schöner wird die grüne Oase am Ende.

Der Zaun als grüne Barriere

Ein Zaun, der nicht viel Platz für sich benötigt und zudem auch noch sehr leicht bepflanzt werden kann, bildet die ideale Einzäunung für den Garten. Denn wenn rankende Blumen ihre Kelche in Richtung Sonne öffnen und sich ganz noch oben am Zaun empor hangeln, hat man ein wahres, blühendes Paradies direkt am Gartenrand geschaffen und kann aber auch gleichzeitig auf eine grüne Barriere blicken. Zudem können auch Gemüse wie Gurken oder Tomaten und Bohnen den Zaun gut nutzen, um sich an ihm hoch zu klimmen und zu ranken und ihre Früchte auf diese Weise hängend auszutreiben und zu entwickeln. Das passende Gartentor kann man dann aus dem gleichen Guss und Design gleich dazu einsetzen und anbringen. So sieht der Zaun wie eine grüne Hecke aus verschiedenen Blumen und Co. aus, bietet viel Schutz vor Wind und neugierigen Blicken. Was will man mehr?

Steinwege und Steinplatten

Der klassische Steingarten ist ein absolutes No-go für alle Gartenliebhaber, die die Natur rings um sie herum lieben und schätzen. Dennoch kann man hier und da ruhig Steinplatten beispielsweise aus Sandstein oder Basalt einsetzen, um auf diese Weise einen Weg zur Terrasse oder zum Gartenhaus zu schaffen. Auch auf der Terrasse selbst kann man diesen Stein gut nutzen oder auch als Treppenaufgang, da er durch seine verschiedenen Formen immer wieder sehr natürlich aussieht und es auch zu 100 Prozent ist.

Vielen Insekten Nahrung anbieten können

Besonders die Kräuter oder auch verschiedene Blumenarten sind bei Nutzinsekten sehr beliebt und bilden eine wichtige Nahrungsquelle, die sie immer wieder Jahr für Jahr anfliegen werden. Zudem sind besonders die Blüten von Lavendel, Rosmarin, Salbei und Oregano beispielsweise sehr Duft intensiv und können den Garten schon allein beim Betreten in eine duftende Oase verwandeln. Aber auch alten Obstsorten sollte man die Gelegenheit bieten ihre Früchte auszubilden. Denn auch ihre Blüten gehören im Frühjahr zu ersten Nahrungsquellen für Bienen vor allem, die sich am süßen Nektar laben und auf diese Weise zur wichtigen Bestäubung übergehen. Die Früchte können teils im Sommer und Spätherbst sogar geerntet werden und schmecken herrlich aromatisch und frisch. Nimmt man niedrig wachsende Bäume, oder schneidet man diese rechtzeitig zurück, dann hat man zudem auch noch sehr ergiebige und natürlich Schattenspender.